SPD Rottenburg am Neckar
SPD Rottenburg am Neckar

STADTRÄTINNEN UND STADTRÄTE

Ein attraktives Rottenburg für Alle - Die kommunalpolitische Vision der SPD für unsere Stadt Rottenburg am Neckar und ihre Teilorte

Rottenburg soll für alle Bevölkerungsgruppen einen attraktiven Lebensmittelpunkt bieten.

Die SPD Rottenburg hat die Vision einer Stadt, die ...
• menschlich und gerecht
• bildungs-orientiert
• kulturell-vielfältig
• aktiv-sich kümmernd
• infrastrukturell modern und nachhaltig
ausgerichtet ist.

Sich an dieser Vision zu orientieren heißt für die SPD, die Bereitschaft und den Mut aufzubringen, immer die sozial gerechten Antworten für die geänderten bzw. sich absehbar ändernden Lebenswirklichkeiten zu finden.

Dabei ist uns, neben den aktuell anstehenden Fragen, das Denken in längerfristigen Perspektiven und Auswirkungen sehr wichtig, denn nur die aktiv gestaltete Zukunftsfähigkeit für alle schafft soziale Sicherheit im Wandel.


Die SPD Kommunalpolitik in den kommenden Jahren erfolgt auf Basis der folgenden Leitlinien:

• Die SPD orientiert sich an einem modernen Menschenbild. Sie ist offen für unterschiedliche Lebensentwürfe. Wir setzen uns für Toleranz und Freiheit unter Berücksichtigung der Gerechtigkeit innerhalb der Gemeinschaft ein.

• Für die SPD ist es ein zentrales Anliegen Zugang und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben für alle zu schaffen. Ein expliziter Fokus der SPD liegt auf dem Zugang (zu Bildung, Kultur, Gesundheit, Betreuung, Arbeit und Wohnen) für Bevölkerungsgruppen, deren persönliche und wirtschaftliche Situation spezielle Aufmerksamkeit erfordert.

• Die SPD legt den Fokus auf Nachhaltigkeit bei allen Entscheidungen aus Verantwortung für den Schutz unserer Lebensbedingungen, speziell auch der nachfolgenden Generationen.

• Die SPD verfolgt das Bild einer sich aktiv "kümmernden" Stadt. Wir setzen uns für den aktiven Austausch, Vernetzung und die Integration aller Mitbewohnern ein.

• Die SPD will eine "Kultur der Bildung für Alle". Ein vielfältiges Bildungs- und Kulturangebot für alle Alters-und Einkommensgruppen ist für die SPD eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes Leben.

• Die SPD hat bei den kommunalpolitischen Entscheidungen immer auch die Schaffung und Bewahrung von guter Arbeit im Blick. Sowohl für den Einzelnen als auch für die Gestaltungsfähigkeit der Kommune ist das Vorhandensein von gerecht entlohnten Arbeitspätzen von elementarer Wichtigkeit

• Die SPD setzt sich dafür ein, die Attraktivität der Stadt Rottenburg als Lebens- und Arbeitsort im Sinne unserer Vision –siehe oben- weiter auszubauen und aktiv transparenter zu machen.
 


Zukunftsfestes attraktives Rottenburg

Neben den aktuellen Fragen in den einzelnen kommunalpolitischen Themenkomplexen sehen wir grundsätzliche, längerfristige Entwicklungen, die unseres Erachtens übergeordneten und massgeblichen Einfluss auf das Leben in unserer Stadt haben und deswegen als längerfristige Massnahme aktiv aufgegriffen werden sollten.
 
 

Demographischen Wandel ‚menschlich’ begleiten

Durch die zunehmende Lebenszeit und unsere Altersstruktur stellen sich neue Herausforderungen für ein menschenwürdiges Altern.
Viele Ältere haben das Glück die längere Lebenszeit aktiv und selbständig gestalten zu können. Aber auch bei Ihnen bleibt im Alter die Furcht vor Demenz und Pflegebedürftigkeit.

Daneben gibt es eine immer grösser werdende Anzahl an Menschen die nicht mehr menschlich in die Gesellschaft eingebunden sind. Verwahrlosung und unwürdige Behandlungen (e.g. Fixierungen) finden nah an unserem Lebensumfeld statt.
Der Betreuungsaufwand wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen.
Die sozialen Unterschiede verstärken sich im Alter erheblich.

Neben den konkreten Massnahmen einer Vernetzung der Pflegeangebote von Sozialstationen, Hospitalstiftung und privaten Pflegediensten verfolgt die SPD Rottenburg das weitergehende Zielbild einer "Sorgenden Gemeinschaft".
Dies bedarf einer Innovationskultur jenseits von traditioneller Familienpflege und Heimen.

Es gibt bereits viele Kommunen, die wesentliche Schritte in diese Richtung unternommen haben.

Wesentlich ist hier nicht primär nach zusätzlichen materiellen Mitteln zu suchen sondern unser Bewusstsein zu entwickeln: Weg von einer reinen Defizit- und Belastungsdisskussion hin zu einem Bild, dass wir als Gemeinschaft entspannter und zugewandter mit Gebrechlichkeit im Alter umgehen.

Die SPD Rottenburg sieht hier eine umfangreiche und langfristige Entwicklung, die einen sorgfältige Auseinandersetzung erfordert.

In der Kommunalwahl-Periode bis 2017 wird sich die SPD dem Thema "Sorgende Gemeinschaft" in folgenden Schritten annehmen:

1. "Sorgende Gemeinschaft" greifbar machen und verstehen:
Hier geht es darum, einerseits die Anforderungen, die konkret in Rottenburg auf uns zukommen, klarer zu sehen und andererseits die neuen Lösungsprinzipien für eine sorgende Gemeinschaft zu verstehen. Die SPD wird in 2014 vor Ort Informationsveranstaltungen mit Vertretern von den Kommunen machen, die hier bereits erfolgreiche Lösungskonzepte umgesetzt haben.
Ihre Erfahrungen sollen die Basis für uns in Rottenburg sein.

2. Empfehlungen "Sorgende Gemeinschaft" für Rottenburg definieren:
Die SPD Rottenburg wird auf Basis der Diskussionen aus dem Informationsaustausch definieren, wie sinnvolle Schritte für Rottenburg aussehen können.

3. Antrag im Gemeinderat einbringen
Die abgestimmten Massnahmen werden im Gemeinderat als Antrag eingebracht.
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